Hinter dem Kürzel FSC verbirgt sich „Forest Stewardship Council“ und bezeichnet Papiere, die mit Rohstoffen aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt wurden. Die unabhängige, gemeinnützige Nicht-Regierungsorganisation wurde 1993 als Ergebnis der Konferenz „Umwelt und Entwicklung" gegründet. Heute ist der FSC in über 80 Ländern mit nationalen Arbeitsgruppen vertreten. 

FSC zertifiziert Papiere, sind mit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt. Außerdem garantiert das FSC Siegel die legale Gewinnung des Rohstoff Holz, da es die Papierhersteller und Papierweiterverarbeiter oft schwer haben, die Herkunft des Holzes bzw. der Frischfasern sicher zurückzuverfolgen. Neben dem rein ökologischen Aspekt sichert das FSC-Siegel auch soziale Standards. FSC-Papiere stehen "herkömmlichen" Papieren in nichts nach. Es gibt wunderschöne matte und glänzende Papiere mit angenehmer Haptik.

 

Wie aussagekräftig ist das FSC Siegel für die Herstellung von Papier?

Das FSC Siegel kommt weltweit der Einhaltung hoher ökologischer und sozialer Anforderungen bei der Nutzung von Wäldern am nächsten. Jedoch sagt das FSC-Siegel nichts über den Herstellungsprozeß, Energie- und Wasserverbrauch, CO2 Ausstoß und den Einsatz von Chemikalien bei der Papierproduktion aus. Einen kritischen Artikel zum FSC-Siegel kann man in der brand eins 09/12 finden.